Osterhasen-Überraschung in der Notbetreuung

Es sind nur weni­ge Kin­der in der Not­be­treu­ung an unse­rer Montesso­ri Grund­schu­le Königs Wus­ter­hau­sen. Den­noch ver­such­ten unse­re Mit­ar­bei­ter den Kin­dern die Oster­fe­ri­en so schön wie mög­lich zu gestal­ten.

In der ers­ten Feri­en­wo­che haben die Kin­der ihr Kön­nen und Talent in Bas­teln rund ums Oster­fest gezeigt. Von Oster­krän­zen für Türen oder Fens­ter bis hin zu Körb­chen und Deko­ra­ti­on. Ihrer Krea­ti­vi­tät waren dabei kei­ne Gren­zen gesetzt. Natür­lich wur­den auch flei­ßig Brie­fe an die Eltern, Groß­el­tern, Tan­ten und Onkel geschrie­ben, denn auch die Kin­der wis­sen, dass in die­ser Zeit kei­ner ver­ges­sen wer­den darf.

Am Diens­tag haben unse­re Kin­der Oster­kör­be gebas­telt, die sie in der Schu­le las­sen durf­ten, um zu sehen, ob der Oster­ha­se auch in die Schu­le kommt. Natür­lich wur­den auch Körb­chen für den Oster­ha­sen gebas­telt, in wel­che die Kin­der tro­cke­nes Brot und Möh­ren leg­ten, ohne zu wis­sen, was am Grün­don­ners­tag auf sie war­tet.
Die Ein­zi­gen, die wuss­ten, was pas­sie­ren wird, waren unse­re Mit­ar­bei­ter und die Eltern der Kin­der.

Große Osterhasen-Überraschung

Montessori Grundschule Königs Wusterhausen_Osterhasen-Überraschung in der Notbetreuung_April 2020_7Und so war es eine gro­ße Über­ra­schung und ein rie­sen High­light für unse­re Kin­der als sie am Grün­don­ners­tag in unse­re Grund­schu­le kamen. Denn hier war­te­te sehr hoher Besuch: Der Oster­ha­se kam höchst per­sön­lich mit sei­nen sechs klei­nen Kin­dern vor­bei.

Als die Kin­der das Schul­ge­län­de betra­ten sahen sie ein gro­ßes Gehe­ge mit sie­ben neu­gie­ri­gen Hasen bzw. Kanin­chen dar­in: Mama Kanin­chen und ihre sechs klei­nen, neun Wochen alten, Jung­tie­re. Die­se Kanin­chen gehö­ren zu der Gat­tung der Deut­schen Rie­sen. Allein die Mama hat ein Gewicht von ca. 7,5 kg. Es waren also gro­ße Kanin­chen.

Die Kin­der durf­ten mit ins Gehe­ge zum Füt­tern, Strei­cheln und Bestau­nen. Das mach­te ihnen sicht­lich Spaß und eigent­lich woll­ten sie auch gar nicht mehr raus.

Mal- und Bas­te­l­an­ge­bo­te, Geschich­ten­le­sen, Bewe­gungs­an­ge­bo­te und Früh­stück: Alles fand auf Wunsch der Kin­der neben den Oster­ha­sen statt. Natür­lich wan­der­te immer mal eine oder meh­re­re Möh­ren und tro­cke­nes Brot ins Gehe­ge, denn solch eine gro­ße Auf­re­gung und Freu­de soll­te nicht unter­drückt wer­den.

Die Kin­der reflek­tier­ten am Ende des Tages die ers­te Feri­en­wo­che und hat­ten sehr viel Spaß. Am tolls­ten jedoch war … Na, könnt ihr es Euch den­ken? Genau! Unser Oster­ha­sen-Besuch.

Für die­se gelun­ge­ne Über­ra­schung dan­ken wir allen Betei­lig­ten sehr. Herr Schwass, Frau Beyes und Frau Schlü­ter haben die­sen Tag erst mög­lich gemacht.

Die Gel­ben-Rie­sen gehö­ren zu der Zucht unse­res Sys­tem­ad­mi­nis­tra­tors, Herr Schwass, und wir sind sehr dank­bar, dass die­se sie­ben Pracht­ex­em­pla­re ihren Weg in unse­re Schu­le gefun­den haben. Dan­ke!

Frau Schlü­ter
Erzie­he­rin