Bewegte Schule

Bewe­gung ist für das Ler­nen abso­lut not­wen­dig. Sie erweckt und akti­viert vie­le unse­rer geis­ti­gen Fähig­kei­ten, inte­griert und ver­an­kert neue Infor­ma­tio­nen und Erfah­run­gen in unse­ren neura­len Netz­wer­ken und ist Vor­aus­set­zung dafür, das Gelern­te, unser Ver­ständ­nis und unser Selbst durch Han­deln zum Aus­druck zu brin­gen.

Die­ser Grund­ge­dan­ke der Lern­psy­cho­lo­gie beschäf­tig­te bereits Wis­sen­schaft­ler und Päd­ago­gen seit dem ver­gan­ge­nen Jahr­hun­dert.

So hat Maria Montesso­ri in ihrem Werk „Erzie­hung für eine neue Welt“ die Bedeu­tung der Bewe­gung als wesent­lich für die neue Erzie­hung erkannt und als Vor­aus­set­zung für die geis­ti­ge Ent­wick­lung her­vor­ge­ho­ben.

Den­ken und Ler­nen geschieht nicht nur im Kopf, es sind unse­re Bewe­gun­gen, die uns unser Wis­sen zum Aus­druck brin­gen las­sen. Wir brau­chen Bewe­gun­gen, um unse­re Gedan­ken zu ankern und unser Wis­sen anwen­den zu kön­nen.

Dabei gilt es äuße­re und inne­re Bewe­gun­gen zu unter­schei­den. Nicht nur das nach außen sicht­ba­re Han­deln wird als Bewe­gung beschrie­ben, auch die inne­re geis­ti­ge Bewe­gung ist bedeut­sam. Das akti­ve Han­deln führt zur Anre­gung der geis­ti­gen Tätig­keit und intel­lek­tu­el­len Ent­wick­lung. Dar­über hin­aus ergibt sich die Not­wen­dig­keit, Bewe­gung zum selbst­ver­ständ­li­chen und inte­gra­len Bestand­teil schu­li­schen Leh­rens und Ler­nens wer­den zu las­sen.

Wir ver­bin­den auf die­ser Grund­la­ge den kon­zep­tio­nel­len Ansatz der „Beweg­ten Schu­le“ mit der Montesso­ri-Päd­ago­gik ganz bewusst. Wir gehen mit unse­rer Kon­zep­ti­on erheb­lich über bestehen­de Kon­zep­te in der Montesso­ri-Päd­ago­gik her­aus und brin­gen damit neue inno­va­ti­ve päd­ago­gi­sche Ansät­ze her­vor.

Auf den fol­gen­den Sei­ten fin­den Sie wei­te­re Infor­ma­tio­nen über die Beweg­te Schu­le im Tages­ab­lauf oder das Hengs­ten­berg-Pro­jekt.